Keramik, made in Germany.

Das Unternehmen

Die keramische Kraft

Von Mosaikfliesen bis zu Keramikfassaden – die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG ist der Spezialist für Wohn-, Schwimmbad- und Fassadenkeramik.

Mit unseren Produktmarken AGROB BUCHTAL, JASBA und DRYTILE sind wir nicht nur Marktführer in Deutschland, sondern zählen weltweit zu den führenden Herstellern im Bereich Keramische Belagsmaterialien. Wir setzen auf Innovation, Design, Nachhaltigkeit und Produktqualität „Made in Germany“. Unseren Kunden bieten wir ein hochwertiges und umfassendes Sortiment, kompetente Beratung und Sonderanfertigungen.

Das Unternehmen

Mission

Dieter Schäfer

Dieter Schäfer, Vorstand

Marktführer als „Keramischer Problemlöser“

Wand- und Bodenfliesen, Schwimmbadkeramik und Keramikfassaden – unsere Kernkompetenzen liegen in der Hochwertigkeit und Vielfalt unseres Sortiments, der Beratungskompetenz und Serviceorientierung. Seit 1999 hatte die Deutsche Steinzeug Gruppe im Geschäftsfeld Keramische Belagsmaterialien die Marktführerschaft inne und zählt auch international zu den führenden Herstellern. Weltweit betreuen wir mehr als 120.000 Architekten und Planer, denen wir mit unserer Marke AGROB BUCHTAL eine speziell auf den Objektbau ausgerichtete Farb- und Formatvielfalt sowie umfassende Beratung mit unserem Architektenservice bieten. Wir liefern unsere Architekturkeramik in nahezu 100 Länder. Mit unserer Marke JASBA belegen wir die Spitzenposition im Markt keramischer Mosaike.

Wir verstehen uns als „keramische Problemlöser" für unsere Kunden und produzieren bei Bedarf auch individuelle Sonderfertigungen. Die von uns schon im Jahr 2000 eingeführte reinigungsfreundliche, antibakterielle Hytect-Oberfläche steht beispielhaft für die Innovationsfreude unseres Unternehmens. Unsere Kunden und Serviceorientierung umfasst nicht nur unser Sortiment und Beratungsangebot, sondern reicht bis zur Versendung unserer Waren: Beispielsweise werden dank der besonderen Zollbewilligung (AEO-F) des Unionszollkodex der EU unsere Frachtsendungen schneller abgefertigt.

Standorte

Traditionsreich verwurzelt, weltweit vernetzt

Die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG ist ein historisch gewachsener Konzern. Unsere Wurzeln reichen bis ins Jahr 1755 zurück, die erste Börsennotierung erfolgte im Jahr 1896. Produziert wird überwiegend an unseren deutschen Standorten in Ötzingen, Schwarzenfeld, Sinzig und Witterschlick. Mit weltweit rund 1.200 hoch qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern sowie modernen Herstellungsverfahren stellen wir sicher, dass unser umfassendes Produktsortiment und die Serviceleistungen rund um keramische Belagsmaterialien konstant auf höchstem Niveau gehalten und weiterentwickelt werden. Die Deutsche-Steinzeug-Gruppe verfügt über eigene Vertriebsorganisationen in China, Frankreich, der Schweiz und den USA sowie ein weltweites Netz von lokalen Partnern.

Geschichte

Die Wurzeln der Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG gehen zurück auf die Unternehmen "Deutsche Steinzeugwarenfabrik Aktiengesellschaft", gegründet 1890 in Mannheim-Friedrichsfeld, und die Cremer & Breuer GmbH, gegründet 1906 in Frechen. Beide Unternehmen waren zunächst ausschließlich auf die Fertigung von Kanalbauartikeln aus Steinzeug ausgerichtet. Das Produktionsprogramm wurde in der Folgezeit um die Herstellung von säurefesten Artikeln und Apparaten aus Steinzeug für die chemische Industrie erweitert. Die Gesellschaften entwickelten sich rasch zu den führenden Produzenten von grobkeramischen Erzeugnissen.

Bis zum Jahre 1926 erwarb Cremer & Breuer die Mehrheit an der Deutsche Steinzeugwarenfabrik Aktiengesellschaft und veranlasste diese Anfang der dreißiger Jahre zum Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der "Annawerk Schamotte- und Tonwarenfabrik AG" in Oeslau. Bald darauf gründete die Annawerk AG die Buchtal AG in Schwarzenfeld/Oberpfalz. Durch diese Beteiligungstransaktionen entstand ein Konzern, dessen Hauptbetätigungsfeld in der Grobkeramik lag und die Herstellung von Steinzeugrohren, Fliesen und Platten sowie anderen Produkten, wie beispielsweise Feuerfestmaterialien, Dachziegeln etc. umfasste.

Der große Bedarf an Steinzeugrohren während der Wiederaufbauphase im Nachkriegsdeutschland eröffnete für diesen Produktbereich gute Marktchancen. Deshalb wurde hier der erste Investitionsschwerpunkt gesetzt.

Gleichzeitig spezialisierte sich die Buchtal AG auf keramische Fliesen und Platten und wurde im Laufe der Jahre zum Spezialanbieter in der Objektkeramik. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und zum keramischen Vollsortimenter zu werden, erwarb die Deutsche Steinzeug im Jahre 1992 die fliesenproduzierenden Unternehmen der AGROB-Gruppe und in 1993 50,4 % an der tschechischen RAKO a.s., Rakovnik, die sie Anfang 1998 auf rund 95 % aufstockte. Im Jahre 1997 übernahm die Obergesellschaft Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG durch Verschmelzungen der keramischen Belagsmaterialien auf die Holding wieder die operative Führung. Im folgenden Jahr erwarb die Deutsche Steinzeug AG sämtliche Geschäftsanteile an der OSTARA LAUFEN Keramik GmbH, Meerbusch, und verstärkte dadurch die Objektkompetenz bei den Keramischen Belagsmaterialien innerhalb der Gruppe.

Im Mai desselben Jahres wurden die Steinzeugrohraktivitäten mit denen der Wienerberger-Gruppe durch Erwerb der Keramo Wienerberger N.V., Hasselt/Belgien, zusammengeführt, wodurch die STEINZEUG Abwassersysteme GmbH zum größten europäischen Steinzeugrohr-Produzenten aufstieg. Auf Grund der Genehmigung der Europäischen Kommission in Brüssel im Jahre 1999 hat die Wienerberger-Gruppe ihre Beteiligung von 24,9 auf 50% erhöht. Die Deutsche Steinzeug AG hält seit dem 01.01.2000 an ihrem Geschäftsfeld Steinzeugrohre ebenfalls nur noch eine 50%ige Beteiligung.

Im Rahmen der weiteren Fokussierung auf die beiden Kerngeschäftsfelder trennte sich die Gesellschaft im Dezember des Jahres 1998 von der AnnaWerk Keramische Betriebe GmbH, Rödental (Hochleistungskeramik).

Das Jahr 1999 stand ganz unter dem Zeichen, größter deutscher Keramikproduzent zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, erwarb die Deutsche Steinzeug AG sämtliche Geschäftsanteile der Jasba GmbH, Ötzingen, und der Meissen Keramik GmbH, Meißen. Damit verschaffte sie sich zum einen die Marktführerschaft im deutschen Mosaikmarkt (Jasba) und zum anderen wurde sie erstmals Besitzer einer Traditionsmarke mit hohem Endverbraucherbekanntheitsgrad (Meissen Keramik). Mit dem Erwerb der Schlenkhoff Das Baumarktsortiment GmbH, Herne, sicherte sich die Deutsche Steinzeug zusätzlich ihren Anteil am Baumarktgeschäft. Seit Jahresbeginn 2000 gehört die in Anaheim, Kalifornien, ansässige European Design + Marketing LLC zur Deutsche Steinzeug-Gruppe, die nach Zusammenführung der Geschäftsaktivitäten mit der Tochtergesellschaft Buchtal Corporation unter Deutsche Steinzeug America Inc. firmiert.

Im Sommer 1999 wurde am Werksstandort Sinzig die erste inländische Feinsteinzeugproduktionsanlage in Betrieb genommen. Im Jahre 2000 wurde mit der Errichtung der modernsten Fertigungsanlage Europas für glasiertes Steinzeug-Mosaik bei Jasba in Ötzingen die kontinuierliche Anpassung der Produktion an modernste Herstellungsverfahren mit einer außerordentlich großen Farb- und Formvielfalt weitergeführt. Durch umfangreiche Investitionen baute die Deutsche Steinzeug darüber hinaus ihren Standort Meißen in eine Produktionsstätte für hochwertige Wandfliesen mit einer jährlichen Kapazität von nahezu 4 Mio. m² aus.

Angesichts der konjunkturellen Entwicklung wurde die ursprünglich für das Jahr 2004 geplante Schließung des Werksstandortes Meerbusch in das Jahr 2001 vorgezogen. Im Januar 2002 veräußerte die Deutsche Steinzeug ihre Mehrheitsbeteiligung an der RAKO a.s. und setzte damit ihre Konsolidierungsstrategie fort. Diese Strategie wurde im Jahr 2003 durch den Verkauf der STEINZEUG Abwassersysteme GmbH fortgeführt und fand im Jahr 2004 ihren Abschluss im Verkauf der Hürner-Funken GmbH, der Monsun GmbH und der Jasba-Ofenkachel GmbH im Wege eines Management Buy-out.

Das Jahr 2006 war neben der weiteren erfolgreichen operativen Entwicklung vor allem durch die umfassende Restrukturierung der Passivseite des Konzerns geprägt. So konnte die Eigenkapitalquote wieder auf rund 30% angehoben werden, wobei gleichzeitig die Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Pensionären um rd. 70 Mio. EUR reduziert werden konnten. Weiterhin wurden zusätzliche liquide Mittel bereitgestellt, um zukunftsweisende Investitionen – wie u.a. den Ausbau der Feinsteinzeugkapazitäten in Sinzig – finanzieren zu können.

1755 Gründung einer Faïencerie in Bonn

Gründung einer Faïencerie in Bonn, damit Grund­steinlegung der späteren Deutsche Steinzeug AG

1755
1870 Gründung der „Mosaik Fußboden Platten und Thonwaarenfabrik “ in Sinzig

1870 Gründung der „Mosaik Fußboden Platten und Thonwaarenfabrik “ in Sinzig

1870
1889 Gründung des Werkes Ostara in Meerbusch

Gründung des Werkes Ostara in Meerbusch. U.a. Produktion von Steinzeugplatten. Gründung des Werkes Witterschlick

1889
1937 Gründung des Werkes Buchtal

Gründung des Werkes Buchtal

1937
1938 Einführung der ersten trittsicheren Fliese von Ostara/Meerbusch

Einführung der ersten trittsicheren Fliese von Ostara/Meerbusch

1938
1952 Etablierung des heutigen Architektenservices in Buchtal

Etablierung des heutigen Architektenservices in Buchtal

1952
1982 Einführung von Chroma

Einführung von Chroma

1982
1992 Fusion Deutsche Steinzeug mit AGROB Wessel Servais

Fusion Deutsche Steinzeug mit AGROB Wessel Servais

1992
1999 Inbetriebnahme der ersten deutschen Feinsteinzeuganlage in Sinzig

Inbetriebnahme der ersten deutschen Feinsteinzeuganlage in Sinzig

1999
2001 Markteinführung Innovation Hydrotect-Veredelung

Markteinführung Innovation Hydrotect-Veredelung (photokatalytische, hydrophile Veredelung), heute mit weiterentwickelter Technologie unter dem Namen HYTECT

2001
2015 Einführung von ChromaPlural

Einführung von ChromaPlural

2015
2018 Markteinführung des DryTile Verlegesystems

Markteinführung des DryTile Verlegesystems

2018
Zusammenarbeit mit Sebastian Herkner bei der Serie Area Pro

Zusammenarbeit mit Sebastian Herkner bei der Serie Area Pro

2020

Vertrauensanwalt

Transparenz durch die Einsetzung eines Vertrauensanwalts

1. Zielsetzung
Die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG und ihre Tochtergesellschaften leisten ihren Beitrag zur Verhinderung von möglicher Korruption durch die Einsetzung eines Vertrauensanwalts. Diese Einsetzung gilt für die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG, AGROB BUCHTAL GmbH, Jasba Mosaik GmbH, Deutsche Steinzeug Immobilien GmbH & Co. KG, Deutsche Steinzeug France S.à.r.l., Deutsche Steinzeug Schweiz AG – nachfolgend gemeinschaftlich Deutsche Steinzeug genannt. Der offene Umgang mit möglichen Korruptionssachverhalten kann für Mitarbeiter wie für Geschäftspartner der Deutsche Steinzeug schwierig sein. Bedenken hinsichtlich persönlicher oder geschäftlicher Nachteile können Personen, die von möglicher Korruption im Unternehmen wissen, häufig von einer Strafanzeige oder der Meldung an das Unternehmen abhalten. Mit der Einrichtung eines Vertrauensanwalts sollen die Mitarbeiter und Geschäftspartner oder sonstige Dritte erreicht werden, die an einer Aufklärung oder einem Ausstieg aus möglicher Korruption interessiert sind und die ggf. ihre Identität gar nicht oder nur unter ganz bestimmten Umständen preisgeben wollen.

2. Aufgaben des Vertrauensanwalts
Der Vertrauensanwalt nimmt von Mitarbeitern und Geschäftspartnern der Deutsche Steinzeug vertraulich Mitteilungen entgegen, aus denen sich der Verdacht von Korruption oder anderen schwerwiegenden Verfehlungen gegen die Deutsche Steinzeug ergibt. Ziel seiner Arbeit ist die Aufklärung von Korruptionssachverhalten und die Herauslösung von darin verwickelten Personen. Der Vertrauensanwalt unterliegt der anwaltlichen Verschwiegenheit. Er hat den mitgeteilten Sachverhalt entgegenzunehmen und aktenkundig zu machen. Ergibt sich aus dem mitgeteilten Sachverhalt ein Anfangsverdacht für ein Fehlverhalten von Mitarbeitern oder Geschäftspartnern oder sonstigen mit der Deutsche Steinzeug verbundenen Dritten, hat er die für die weitere Aufklärung des Sachverhaltes zuständige und ihm von der Deutsche Steinzeug benannte Stelle zu unterrichten. Auf Wunsch der benannten Stelle hat der Vertrauensanwalt den Kontakt mit dem Informanten/ der Informantin zu halten, weitere Ermittlungen zu führen und Berichte zu erstatten.

3. Rechtliche Stellung des Vertrauensanwalts
Der Vertrauensanwalt wird als selbständiger und unabhängiger Rechtsanwalt tätig und unterliegt keinen Weisungen der Deutsche Steinzeug hinsichtlich der rechtlichen und inhaltlichen Sachbehandlung. Der Vertrauensanwalt entscheidet nach eigenem Ermessen, ob und inwieweit er einem ihm unterbreiteten Sachverhalt zur weiteren Prüfung einer ihm benannten Stelle der Deutsche Steinzeug vorlegt. Sichert der Vertrauensanwalt einem Informanten / einer Informantin Vertraulichkeit zu, darf er Namen und Identität ohne Zustimmung des Informanten / der Informantin weder der Deutsche Steinzeug noch sonstigen Dritten offenbaren.

4. Kontaktdaten
Die Kontaktdaten des beauftragten Vertrauensanwalts sind:

Rechtsanwalt Gazi Alatas
Ebertplatz 9
50668 Köln
Telefon: 0221 99120-100
Telefax: 0221 99120-109
Email: Info@kanzlei-alatas.de

Der Vertrauensanwalt kann außer in deutscher Sprache auch gerne auf Türkisch oder Englisch kontaktiert werden.

Witterschlick, den 10.04.2018

DEUTSCHE STEINZEUG
Cremer & Breuer AG